Es geht nichts verloren

Es hilft nichts, nach dem Frühstück heißt es einpacken. Aufsatteln, nach Hause fahren, auspacken. Ich muss meine Packliste reduzieren. Ich hatte viel zu viele Klamotten mit. Tatsächlich habe ich aber von Bikini bis Winterjacke auch alles gebraucht – in nur einer Woche.

Heute ist Kommunalwahl, ich verbinde meine kleine Runde durch die Feldmark mit einem Besuch, um meine Kreuze zu machen. Ich stehe auf dem Bürgersteig und unterhalte mich, da hält ein Radfahrer an und fragt mich „Bist du Darina?“ Ich antworte verdutzt, denn ich habe den Mann noch nie gesehen „Ja, bin ich“. „Du hast deine Wahlkarte verloren, ich hab sie im Wahllokal abgegeben.“

Wow! Das sind genau die Menschen, die die Welt besser machen. Wer hebt denn bitte eine Wahlkarte von der Straße auf und bringt sie auch noch irgendwo hin?! Genau das ist es, das bisschen mehr als du musst oder sollst. Das bisschen mehr verändert die Welt.

Eine Woche Urlaub geht zu Ende mit tollen Rad- und Wandertouren. Zwei neu entdeckten Orten, die definitiv einen Besuch wert sind (Tecklenburg und Lüdinghausen). Zwei super schönen Campingplätzen (knoblauchsberg.de und weserbergland-camping.com). Mit Freude und Ärger. Mit Staunen und Adrenalin. Mit zu vielen Kalorien, mit mehr Sonnenschein als erwartet. Und mit wirklich tollen Begegnungen. Mit 800 Intensitätsminuten eher eine Sportwoche, dennoch waren im Schnitt tatsächlich 9:50 Std Schlaf drin.

Das ist mir gut gelungen 🙂

Ich habe mich für ein „Nein“ zum Tinyhaus entschieden. Ich würde mich auf einen Ort festlegen müssen und es wäre auch ein Nein zu einer Lebensform zu zweit.

😂😂😂

Als nächstes steht die Kosmetik für den Bulli an und im Oktober geht es wieder zu Familie Hanske in den Schwarzwald. Auch das geht nicht verloren. Freunde, die wie ein zu Hause sind. Und was auch nicht verloren geht, ist der Hauch von Guinness in meinem Leben… Ich fliege zu Weihnachten nach Irland zu fen Coyles. Das gibt einen riesigen Truthahn und einen Mörderkater. Egal, das wird wunderbar!

Am liebsten würd ich jetzt mein Weinglas nehmen und im Bulli schlafen. Das mit dem Loslassen muss ich wirklich mehr üben.

Danke für eure Begleitung, ihr wart toll wie immer.

Ein Kommentar

  1. Über ein Tiny House haben auch wir nachgedacht. Die waren und dann aber arg zu klein und so teuer wie ein „gebrauchtes“ größeres Haus. Grundstücke dafür gibt es auch kaum welche. Wir empfehlen: Das Fachwerkhaus im Kleinstädtischen! 👍😜

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