Frühstück gibt es im Hotel zur Sonne erst ab 8 Uhr, das ist ja leider oft so. Ich hab keine Eile und starte durch fantastische Morgenluft bei weiterhin knallblauem Himmel. Als einziger „Analogfahrer“.


Anfangs auf dem Weserradweg, allerdings sieht man sehr wenig Weser, dafür mehr Raps.

Irgendwann denke ich „Das kenn ich doch… Hier war ich schon mal…“ und dann fällt es mir wieder ein… Mit Nina!
https://adventureinpink.com/2024/09/09/saisonabschluss/
Somit halte ich in und umzu Stolzenau wenig an, denn wir hatten das zu Fuß gemacht, was ja bekanntlich viel intensiver ist. Apropos intensiv… Mein Hintern, ich sags euch… Heidewitzka.


Kloster Loccum lasse ich liegen, denn ich war schon oft da und es wird immer heißer. Ab Petershagen beginnt die Bergetappe. In Bergkirchen haut mich der Blick aufs Steinhuder Meer komplett von den Socken. Foto leider nichtssagend. Unbedingte Empfehlung zur Rapsblüte. Ich mache eine kurze Rast dort. Ein Mann sitzt auf der Bank im Schatten und grinst mich an. „Die sind alle da unten. Nur wir beide wissen, dass es hier oben viel schöner ist.“ Ich stimme ihm zu, auch wenn es sicher nicht nur wir beide wissen.

Letzte Pause mit Blick ins Schaumburger Land und mein Hintern jault bei jedem Aufsatteln.

Als ich Wunstorf nach 70 Kilometern erreiche, zeigt mein Autothermometer 29 Grad. Ups. Das wiederum ist der Vorteil am Radfahren, immer leichter Wind.
Fazit: Sehr gelunger Radauftakt mit ungewollter, aber nicht bereuhter Übernachtung am ersten Sommerwochenende des Jahres. Und mein Hintern braucht ganz sicher mehr als eine Nacht, um sich davon zu erholen.
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