Jede Saison hat einen Auftakt und die des Campens lässt dieses Jahr schon viel zu lange auf sich warten. Was stimmt denn nicht mit diesem Frühling? Nina und ich hatten dieses Wochenende schon länger im Kalender blockiert und mit Temperaturen von 14/6 Grad canceln wir spontan unsere Anreise am Freitag.
Aber Samstag geht es dann los… Wir fahren über eine fast herrenlose A2, ich aus Osten, sie aus Westen. Und ich in sehr prominenter Begleitung.

Ziel unserer Reise ist Hövelhof und wir starten mit einem Ausflug nach Paderborn.



Der Dom und insbesondere die letzte Grabkammer sind absolut sehenswert. Samstag ist Markttag mit ganz tollem Flair.

Und wir lassen es uns gut gehen.


Wir flanieren entlang der Pader, mit 4 km dem kürzesten Fluss Deutschlands.

Mit Stop über Schloss Neuhaus

Landen wir dann an einem Campingplatz mit wunderschönem See und Sonnenuntergang.

Als es frisch wird, verschwinden wir in Ninas Wohnmobil. Ancampen ist nicht nur Wiedersehen, sondern auch „wo ist was geblieben?“ und „Warum zur Hölle funktioniert xy nicht mehr?“ Vor allem ist es aber Aufholen von sechs Monaten Leben auf zwei Seiten, der Feststellung, dass wir trotz der Entfernung noch immer sehr verbunden sind und dem Glück, dass die große Freiheit machmal einfach nur ein Stück um die Ecke liegt.
