König von Hannover

Das Wetter hier wird schlechter, daher habe ich beschlossen, Fehmarn zu verlassen. Ich drehe eine letzte Strandrunde

und denke: du kannst nicht fahren, ohne ein einziges Fischbrötchen gegessen zu haben. Also auf nach Burg und doch noch die Touri-Runde machen.

Hier ist es rappelvoll, sicherlich auch, weil es regnet. Und dann finde ich das hier!

Bullimütze mit Korkschild, omg! Geiler gehts nicht. Die Marie in mir ruft „Du hast genug Mützen“ (so nennt mein Chef mich immer, wenn ich wieder im Sortier- oder Weglassmodus bin), aber die muss sein. An dem Shirt hier kann ich auch nicht vorbei:

So, jetzt aber Fischbrötchen, Insel-Eis zum Nachtisch und Abflug nach Kiel. Ich fahr zu Matthias, wie immer, wenn ich im Norden unterwegs bin.

Der größte Meister der Gastfreundschaft empfängt mich mit offenen Armen und seiner neuen bescheidenen Fußmatte:

(Er kommt aus Hannover, ist aber vor Jahren beruflich nach Kiel gegangen)

Wir kochen uns ein königliches Mahl aus Lachsfilet im Feldsalat-Walnuss-Blaubeer-Bett mit Möhrengemüse. Dazu natürlich gekühlten Weißwein.

Und wir schnattern , als ob es kein Morgen gäbe. Alte Freundschaften sind etwas ganz, ganz kostbares. Einziger Haken: Sie machen immer einen Kater. Manchmal gar einen königlichen.

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