Der Berg ruft (Achill Head)

Leider nur ganz leise, denn das Wetter hält nicht, was die Vorhersage versprochen hat. Ich fahre trotzdem los und halte zweimal an. Ich frage mich „Willst du wirklich da hoch?“ Wenn die Wanderung so ist wie die Straße, dann wird es ein lustiger Tag. Im Ernst, die Straße windet sich den Berg hinauf, unter mir der Atlantik. Keine Leitplanke, nichts. Ich komme mit sehr schwitzigen Händen am Parkplatz an.

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Der Berg liegt noch in den Wolken, aber das kann sich ja noch ändern.

Ich wandere zuerst links den Berg hoch. Die Aussicht ist toll, aber der Untergrund sehr nass und matschig. Bei der Steigung kein Kindergeburtstag.

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Leider hängt der Berg noch immer in den Wolken und das Wetter wird zusehends schlechter. Ich bin froh, dass ich noch immer den Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn kenne und laufe wieder runter zum Parkplatz.

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Am Campingplatz zurück, nach nur 15 Minuten Fahrt, scheint die Sonne. Leck mich, denke ich. Mit einem Lächeln natürlich, denn dieser Ort ist einfach zu schön für schlechte Laune.

Ich mache nachmittags noch einen Gummistiefelausflug an den Strand, denn wenn man an das andere Ende der Bucht will, muss man durch einen Fluss. Zu schön.

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Ein großes Dankeschön an meine so lieben irischen Platznachbarn, die mir zum Abschied meine nächste Reiseroute und einen Wanderstock schenken. Aus Haselnuss. Ja, Gunnar, Wasser auf deine Mühle.

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The mountain calls

Unfortunately very silently, because the weather didn’t hold what the forecast promised. I leave anyway and stop two times on my way. I ask myself „Do I really want to do that?“ When the hike is like the road, it’ll be a funny day. Honestly, the roadloops up the mountain, the Atlantic right under me. No crash barrier, nothing. I arrive at the parking with very sweaty hands.

The mountain is still covered with clouds, but that might change.

I walk first left. The view is fantastic, but the ground very wet and muddy. In that pitch not really funny.

Unfortunately the clouds are still there and the weather turns even worse. I am glad still to know the difference between courage and levity and walk down to the parking again.

Back at the campsite, just 15 minutes later, the sun is out again. Kiss my a… I think. With a smile of course, because this place is too beautiful for a bad mood.

In the afternoon I have a welly-walk at the beach. When you want to reach the other side of the bay, you have to cross a river. Too nice.

A big thank you to my nice irish pitch neighbours, who gave me my next travelroute and a walking stick made from hazelnut. Thank you so much!

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