Ich wollte nicht erst früh morgens die Berge hochjuckeln, daher übernachte ich auf einem Campingplatz neben der Talsperre. Oben angekommen stellt sich heraus, es ist nur ein Stellplatz.

Hasse ich. Und genauso läuft auch meine Nacht. Extrem wenig Schlaf, weil mein Unterbewusstsein immer die Umgebung scannt und ich bin wach, bevor der Wecker um 6 Uhr klingelt. Bei 6 Grad, das glaubt mir auch keiner. Gestern noch mit offener Tür geschlafen, weil es zu heiß war. Verrückt.
Dann steh ich um 7 Uhr mit Winterweste und 7kg Rucksack an der Talsperre und gucke auf diese Harzdrenalin Hängebrücke. An die, die da rübergehen… Seid ihr irre?! Ansonsten fühle ich mich wie in Kanada.


Also wer immer 30km am Stück laufen kann, geht raus und erlebt viel Wasser, Milliarden von Butterblumenwiesen, sattes Grün und immer wieder das Gefühl endloser Weite.






Ich soll antizyklisch laufen, damit der harte Teil zuerst weg ist. Der Weg ist sehr „wellig“ ganz im Gegensatz zu allen anderen Seen. Und es gibt keinen Notausgang, keinen Ort, keine Öffis. Das hab ich ja auch nicht gern. Aber wer das Abenteuer sucht, findet es auch. Was soll ich euch sagen? Die Strecke ist absolut atemberaubend!!!
Wer die Strecke wie ich gegen den Uhrzeigersinn läuft, erlebt die Highlights zuerst. Rückblickend würde ich andersrum laufen. Das Wetter war natürlich auch ein Traum, also mehr geht nicht.
Ja, zugegeben… Es gab da diesen Zwischenfall…
https://adventureinpink.com/2026/05/28/mein-erstes-wildschwein-rappbodetalsperre/
Kein Punktabzug dafür, das kann überall passieren.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
