Die teuerste Form der Übelkeit (Dover, Folkstown)

ist die Autofähre. Von Dünkirchen nach Dover, 2 Stunden, 130,- Euro. Ich hatte ja echt Fracksausen. Hier stehe ich, hab mein Ticket bereits gelöst und bin durch den Zoll.

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Und dann beginnt die „Einfahrt“… Die Zeiten, dass Autos einfach auf eine Fähre fahren, sind scheinbar vorbei. Denn die sind inzwischen halbe Kreuzfahrtschiffe mit mehreren Decks. Die LKW kommen nach unten, die PKW nach oben. Ich bin PKW und scheiß mir fast in die Hose. Diana, kannst du dich noch an diese steile Ausfahrt aus dem Supermarkt in Italien erinnern? Das hier war genauso. Und dann noch Kurven. Na klar… Sonst noch was? Als ich stehe, guckt mich mein Nachbar total wütend an und sein Blick verheißt nichts Gutes. Die Frage, die unausgesprochen im Raum steht ist, warum ich so dicht neben seiner Fahrertür stehe. Ich gucke und stehe exakt so wie vom Einweiser gewünscht. Erstens hab ich die Spurbreite auf der Fähre nicht festgelegt und zweitens mir auch nicht 50kg Übergewicht angefressen. Aber dieser Blick „Frau am Steuer“. Geil, oder?

Die Fahrt ist reiner Luxus.

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Fragt man sich auch, ob das sein muss für 2 Stunden.

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Die weißen Klippen von Dover:

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Die Hafeneinfahrt:

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Und schon ist der Spuk vorbei. Runter geht natürlich leichter als rauf und im Nu bin ich im Linksverkehr. Als erstes Ziel hatte ich mir Folkstown ausgesucht, weil es quasi nur um die Ecke liegt.

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Eine perfekte Wahl. Der Campingplatz, die Natur und die Sonne heißen mich in England willkommen. Ich gehe durch den „Warren“ zum Hafen. Ich muss Pfund holen und mein Willkommens-Pint trinken.

In der Bildmitte auf dem ersten Plateau ist der Campingplatz.

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Herrlich, einfach nur schön.

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The most expensive way to get sick

is taking the car ferry. From Dunkirk to Dover, 2 hours, 130,- Euro. I was so scared, really. Here I am waiting, the ticket in my hand and passed the customs. Then it begins… The times, that cars just drive onto a ferry are over. In these times they are halfsize cruisers with a few decks. The lorries get down, the cars upstairs. Unfortunately I have a car and nearly pee myself. Diana, do you remember the steep exit in the supermarket in Italy? That was the same. And bends on top. Of course… What else? When I stop the engine, my neighbour looks at my very angry. The question in his eyes is why have I parked so close to his door? I check my position and stand exactly the way I should. First I haven’t defined the track with and secondly I haven’t put on 50kg too much weight. But he still looks at my saying „Women behind the wheel“. Isn’t that funny?

Taking the ferry is pure luxury. I am asking myself if that’s really necessary for 2 hours. And then it’s just over. Driving down is much easier of course than up and from now on I have to drive on the left side of the road. I chose Folkestown as my first target, because it is just around the corner.

Perfect choice. The campsite, the nature and the sun smiles above England. I walk through „The Warren“ to the harbour. I have to change money and drink my wellcome-pint. It’s just great, isn’t it?

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