Drei Monate später – Fazit Nr. 3

Nach wegfahren und rumfahren kommt jetzt sowas wie ankommen. Ich bin inzwischen völlig durchorganisiert und strukturiert. Also soweit nichts Neues, aber eben in meinem neuen Leben. Ich glaube, wenn im Bus nicht jedes Teil seinen Platz hat und es nach Gebrauch nicht auch dort wieder hinkommt, geht man heillos baden. Stört manche ja vielleicht auch gar nicht. Mich schon. Also Zeit mit Suchen verplempern zum Beispiel.

Das, was mir zusammen mit Sonne am meisten fehlt, ist Herzenswärme. Deswegen ein riesen Dankeschön an die, die immer noch mit mir unterwegs sind. Es ist ein wirklich schönes Gefühl für mich.

Das Leben im Bus geht super, wenn es nicht zu viel regnet. Das zermürbt an manchen Stellen. Ob nachts oder beim Frühstück (wie hier auf meinem Kühlschrank) oder tagsüber.

07 Fazit3

Regen ist einfach Mist und davon hatte ich echt zu viel. Aber dafür bin ich ja jetzt in England, was ja berühmt für seine Sonnenstunden und langen Trockenperioden ist.

Auch unabhängig des Blogs bin ich ohne Internet nichts lebensfähig. Das wusste ich aber vorher schon.

Das erste Heimweh liegt hinter mir. Ich hab zu meiner Schwester gesagt, vor dem dritten geb ich nicht auf.

Ich frage mich manchmal, wie nach dieser Reise ein „normales“ Leben für mich aussehen soll. Geht das überhaupt? Ich bin jetzt im „richtigen“ Land für die Ruhe und schon sehr gespannt, was es mir zu sagen hat.

Das Leben auf dem Campingplatz hat mich auf jeden Fall eins gelehrt:

Glück, das findet jeder nur für sich. Es gibt Menschen, für die ist es Glück, wenn sie ihre Felgen putzen, für andere ein neues Paar Schuhe. Und ich glaube, die ganz hohe Kunst ist, Glück in dem Moment zu erkennen, in dem es geschieht. Ist es nicht so, dass wir es oft nur rückwirkend sehen? Und erst später wahrnehmen, wie glücklich wir in einem Moment wirklich waren? Also… Herz auf, Augen auf und den Moment erkennen! 😉

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Three month later…

After driving away and around is arriving the next step coming. I am very organised and structured. So far nothing new, just in my new life. I believe if every single part wouldn’t have it’s own space and put back after using, you are lost. Some maybe don’t mind, but I do. Wasting time with looking for something for example.

What I miss most is sun and heart-warming. Thank you so much to everybody who is still with me on my journey. That really feels nice.

Living in my bus works fine, when it doesn’t rain too much. That’s gruelling. During the nights, breakfast or the day. Rain is just shit and I really had too much of it. But now I am in England, which is famous for its sunshine and dry periods.

Even without the blog I can’t live without the internet. But I knew that before.

First time being homesick is done, but I told my sister I won’t give up till the third time. At least.

Sometimes I ask myself how my „normal“ life will look like after that journey. Is it even possible? I am in the right country for peace and quiet now and I am very excited about what it has to tell me.

Living on a campsite has definitely tauhgt me, that everybody needs to find his own way of being happy. For someone hapiness means cleaning his rims, for others it’s a new pair of shoes.

I guess the high art is to realize hapiness in the moment it’s happening. Don’t we mostly just remember it? And realize later how happy we’ve been at that moment? So… Open your heart, open your eyes and find the right moment! 😉

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