Du machst es gut, so wie du es machst (Ückeritz, Loddiner Höft, Kölpiner See)

Heute mache ich eine Mischung aus Fahradtour und Wanderung, denn ich möchte zum Loddiner Höft, einem Niemandslandschnipsel und ich hatte in Komoot gelesen, dass die Wege extrem sandig und weich sind. Also lasse ich mein Fahrrad am Fischrestaurant am Achterwasser stehen.

Ich wandere zu Fuß durch die Felder, es ist traumhaft schön.

Danach geht es mit dem Rad weiter zum Kölpinsee. Der Kiosk ist lustig, den Rest muss man nicht gesehen haben.

Dann wechsele ich zurück nach Ückeritz und es folgen drei 16% Steigungen innerhalb von 15 Minuten.

Mir war es ohne Motor too much, ich hab geschoben. Die Ankunft in der Marina entschädigt.

Und der Hafen mit Fischbrötchen als Finale.

Leider ist es das bisher schlechteste Fischbrötchen von Usedom, aber einer muss es ja sein. So gehe ich am Campingplatz zu meiner Lieblingsstrandbude, um mir noch einen Crêpes zu holen. Den gibt es hier noch für 2,50 Euro.

„Einfach mit Zimt und Zucker,“ gebe ich beim schönen Mann meine Bestellung auf. Er streut was drauf, zweifelt, guckt mich an. Ich sage „Du machst es gut, so wie du es machst.“ Er gibt mir meinen Crêpes und sagt „Das hört man ja auch viel zu selten“. Dabei grinst er über beide Ohren und ich lache das ganze Zuckerzimtgemisch vom Pfannkuchen runter.

Erkären wir diesen Tag also zum Komplimentetag: Sprecht einfach mal wieder aus, was euch an jemandem gefällt. Am besten ohne Crêpes in der Hand.

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