Beim Bäcker in Selent sehe ich morgens um 8 Uhr keine belegten Brötchen in der Auslage und frage höflich, ob sie welche haben. „Kann ich machen, wenn es nicht 20 sind.“ Oh, die Freundlichkeit in Person. Ich will los und nicht diskutieren, also bestelle ich zwei. Als ich später bei meiner Seenumrundung
https://adventureinpink.com/2026/08/01/selenter-see/
reinbeiße, überfällt mich ein Würgereiz.

Am liebsten hätte ich die Frau aufgefordert, ihr eigenes Brötchen zu essen. Warum macht man sowas? Es läuft nicht so richtig rund an diesem Wochenende. Der schlechte Campingplatz gestern, die schlechte Verpflegung, meine Beine schlecht. Was kommt als nächstes? Ich beschließe, ans Meer zu fahren. Wohlwissend, dass jetzt wirklich alle Bundesländer Ferien haben. Als ich den Großen Binnensee umrundet habe, habe ich mir „Behrensdorf“ gemerkt. Und ich habe Glück, der Camingplatz nimmt mich für eine Nacht, was in der Hauptsaison an der Küste nahezu unmöglich ist. Jetzt wendet sich das Blatt! Bulli abstellen und ab ans Meer.

Leckere und wohlverdiente Stärkung im Seepudel,

dann noch eine Abendrunde.


Eine meiner vielen Lebensregeln… So lange weitermachen, bis es besser wird. Wieder einmal mehr gelungen.
