Ein Zeichen (Kloster Nütschau)

Die Zeit bis zu meinem Sommerurlaub rückt nah und ich liege mal wieder im Klinsch mit Petrus. Sein Enst? 18 Grad und Regen. Bundesweit. Ich bin genervt, frustriert und mein Hirn dreht sich wie am Spieß nach Alternativen. Doch in die Sonne fliegen? Nicht bezahlbar. Singlediskriminierung, hatten wir schon. Ich jage einen Prompt durch die KI mit der Frage nach Workshops und Seminaren. Er spuckt mir ein paar Vorschläge aus, „Stress adé, Wege zur Gelassenheit“ im Kloster Nütschau klingt mega. Nur Warteliste möglich. Ich hab ja nichts zu verlieren.

Dann verbessert sich die Wettervorhersage, ich suche die höchsten Nachttemperaturen und finde sie auf Usedom. Nice. Das soll mein Ziel werden. Ich verschiebe meine Anreise von Freitag auf Samstag, weil ich vor lauter Suchen nicht zum Packen gekommen bin. Da klingelt mein Telefon. Kloster Nütschau. Es hat jemand abgesagt, ich könnte kommen. Ich gehe kurz in mich… Ich hab nicht gepackt, das wird echt stressig und eigentlich wollte ich doch… Nein. Es ist ein Zeichen. Ich liebe Klosteratmosphäre, die Stille und wenn dieser Platz für mich frei geworden ist, dann wartet hier etwas auf mich.

Ich sage zu, packe in 90 Minuten meinen Bulli und schwups bin ich auf der Autobahn nach Norden.

Mein Bulli passt farblich perfekt

Ich bin sehr gespannt, was mich hier erwartet… Das Abenteuer beginnt schon an Tag eins. Das nenn ich mal Auftakt!

4 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..