Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Es war das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhändler 2024. Eigentlich ein Prädikat, sollte man meinen.

Es geht um den 17jährigen Oscar, der hochbegabt ist und deswegen schon in so jungen Jahren ein Mathematikstudium beginnt. Eine Frau Mitte 50 gesellt sich in der Uni zu ihm und es ist ihm schleierhaft, was diese Frau hier will. Sie ist zu alt, außerdem schleppt sie ihren Säuglingsenkel mit, das ergibt für Oscar keinen Sinn.

Sowohl er als auch Moni haben mehr gemeinsam, als sie zunächst glauben. Vor allem passen sie nicht so richtig in diese Welt und da sind wir auch schon beim Kern des Buches. Sie werden Freunde und geben sich gegenseitig Halt. Es geht um Außenseiter, Lebensträume und Missverständnisse.

Den Anfang fand ich super, ich war sofort drin. Ab der Mitte wurde es deutlich schwächer und das Ende… naja. Ich dachte, da wär mehr drin.

⭐️⭐️⭐️

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