Zum ersten Mal habe ich meine Gesundheitsreise ans Meer verlegt und nicht nur das, sondern auf die Sonneninsel Mallorca. Da der Yogablock eher Sport als Entspannung war, war es mir zu viel Bewegung. 5 Stunden Sport in der Sonne pro Tag… Das würde ich nicht wieder machen.
Und bitte nicht missverstehen, ich hatte endlich Glück mit dem Wetter und habe jeden einzelnen Sonnenstrahl genossen. Bei herrlichsten Temperaturen von 22 Grad, das war fantastisch.
Can Pastilla: Im Ballermann-Sprech „Hinter B15“. Mir hat es wirklich sehr gefallen. Ab B13 gibt es so gut wie keine Gruppen und keine Menschen in Fußballtrikots oder Bierkönig-Shirts. (Für Nicht-Mallorca-Kenner „B“ steht für Balneario, die Bucht von Palma ist von 1 bis 15 durchnummeriert und B6 ist der legendäre Ballermann.) Es herrscht eine gesunde Mischung aus Trubel und Ruhe.


Die Strecke am Meer entlang Richtung Palma ist absolut herrlich zu jeder Tageszeit. Der Yachthafen verleiht Atmosphäre und Sonnenuntergangsseite ist ja auch immer willkommen. Viele Bars und Restaurants, der ideale Ort für einen Pub-Crawl.



Das Hotel: Nautic & Spa hat mir gut gefallen. Achtung, es gibt Zimmer nach hinten raus, die sollte man nicht nehmen. Punktabzug dafür, dass es sehr hellhörig ist, aber das ist in Spanien ja normal, die Klimaanlage im Speiseraum auf 10 Grad eingestellt ist und die Qualität des Essens eher mittelmäßig ist. Aber… es hat eine super Lage und tolle Aussicht auf das Meer und den Yachthafen, eine super Dachterrasse, ist für spanische Verhältnisse extrem sauber und das Personal sehr freundlich. Meine Verlängerungstage habe ich mit „nur Frühstück“ gebucht, das war eine kluge Entscheidung.

Die Flughafennähe hat Licht und Schatten. Man ist in 10 Minuten mit dem Taxi (18 Euro) dort, aber man hört natürlich die Flugzeuge, die im 2-Minuten-Takt starten und landen. Da ich seit über 25 Jahren an der Bahnlinie wohne, kann ich das ausblenden. Mich hat es nicht gestört.
An den bekannten Ausflugszielen ist es sehr voll und alles spricht deutsch.

Aber es gibt jenseits der Pfade so viel mehr zu entdecken und ab Reihe drei ist man dann auch in Spanien.



Auch dieser Besuch ändert meine Meinung über Mallorca nicht: Malle geht immer.

