Kein Mittelfeld (Fazit Bulli 2025)

Am letzten Tag bin ich wie so oft wehmütig. Abschied vom Meer fällt schwer, auch der Gedanke, dass mein Zigeunerleben nun erstmal wieder vorbei ist, stimmt mich traurig.

Diese Reise war ziemlich verrückt, denn es gab kein Mittelfeld. Ich hatte viel Regen

und entweder habe ich gefroren oder bin geschmolzen. Die „Normaltemperatur“ im Juni war quasi nicht existent, es gab nur 18 oder 30 Grad. Beides nicht mein Favorit.

Sachsen-Anhalt war mega, bei den Seen gab es auch nur „super“ wie Geiseltalsee, den jetzt dank Puma ganz Deutschland kennt oder „öde“ wie Raßnitzer oder Gröberner See.

Auch kein Mittelfeld gab es bei den Übernachtungen. Mega war das alte Badehaus in Bad Dürrenberg und der Campingplatz in Werben, mega schlecht das Hafenhotel in Dömitz und der Naturcampingplatz Westensee.

Die Menschen dieser Reise waren ganz besondere Begegnungen. Der Rosenkavalier aus Schmirma, Detlef aus Osterode, Greta und Töns aus Lübeck, Anke aus Köln, der Schrauber aus Bitterfeld. Danke dafür ans Universum.

Kulturelle Highlights waren der Naumburger Dom, Lutherstadt Wittenberg und Gartenreich Wörlitz.

Momente, die ich nicht vergessen werde sind ganz sicher das Dschungelcamp am Muldestausee, die Sommersonnenwende und den Starenschwarm.

Danke an Uwe Kauntz, den Erfinder der Iron Lake Challenge und Tommy, der sie mir geschickt hat.

Danke an alle, die mit mir Höhen und Tiefen geteilt und mich begleitet haben.

Danke, Danke, Danke.

4 Kommentare

  1. Genau so war’s mit dem Wetter. Ich greu mich, dass du u.a. in Gegenden warst, von denen man wenig hört und die einen inspirieren. Und für besondere Begegnungen mit anderen Menschen hast du scheinbar ein ganz besonderes Händchen. Beneidenswert! 🤩

    Like

Hinterlasse eine Antwort zu DoppelD Antwort abbrechen

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..