Mein Zeitplan verzögert sich, es schüttet. Dann starte ich um halb zehn an der Marina in Mücheln.

Der See ist der größte unnatürliche See Deutschlands, zu sehen ist davon: Nichts. Ein Träumchen. Es gibt einen superglatt asphaltierten Radweg und parallel einen Trampelpfad dichter am Wasser. Durch den Regen ist alles nass, ich entscheide mich für den Asphalt. Nächster Halt: Die Marina in Baunsbedra und ich bin schockverliebt.

Der Regen hat aufgehört, aber der Wind wird immer stärker.


Und dann nochmal Regen.

Der Geiseltalsee ist ein geflutetes Braunkohlegebiet. Besonderheit und ein fantastisches Beispiel für Weitsicht und Geschäftssinn: Man hat aus dem Abraum einen Berg aufgeschüttet (Kali lässt grüßen) und Wein angepflanzt. Obendrauf eine Weinwirtschaft eröffnet, fertig. Die Bude brummt, kann man sich nicht vorstellen.


Hier mache ich Pause und das ist übrigens auch der Grund, warum ich gegen den Uhrzeigersinn gelaufen bin.



Und dann ist es nach 25 Kilometern geschafft. Was für ein Auftakt in Sachsen-Anhalt. Hammer!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Sieht echt toll aus. Hätte ich mir gedacht! Und Weinbau in Sachsen-Anhalt?
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Na, und ob. Saale-Unstrut, die Region um Freyburg. Wunderschön 🤩
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Na, seit Neuestem gibt’s ja sogar in Seesen einen Weinberg. Warum dann nicht auch im Bundesland nebenan? 😉
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Waaaas? Warum waren wir denn da noch nicht?! 😂
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