Mentaltraining (Morro Jable)

Der geneigte Leser fragt sich, wo die Abenteuer dieser Reise bleiben. Oder die Bargeschichten. Ganz einfach: Sie entfallen.

Auf den letzten Metern vor Abflug habe ich meinem Zahnarzt noch einen Besuch abgestattet, aber offensichtlich war dieser nicht von Erfolg gekrönt.

Alles am Kopf ist immer richtig blöd. Außer sehr langsam gehen und lesen ist nicht viel drin. Und atmen, das geht zum Glück auch.

Dann ist man hin und hergerissen zwischen „WTF: Dafür bin ich ja nicht hergekommen!“ und „Immerhin scheint die Sonne und ich kann das Meer sehen“. So wird der Urlaub zum Mentaltraining, um nicht gänzlich in Selbstmitleid zu versinken.

Nach sechs Tagen habe ich allerdings heute das Handtuch geworfen: Morgen Heimflug, Zahnarzt, gesund werden.

Mein erster Urlaub mit Bewegungsradius unter 2 Kilometern um die Anlage und drei Gläsern Rosé. Nein, nicht in der Happy hour, sondern in der ganzen Woche.

Das war ein sehr schnelles first times 2025: Reiseabbruch hatte ich auch noch nie. Zum Glück noch selbständig und auf zwei Beinen.

3 Kommentare

  1. Oh neiiiin! So ein Pech! Aber ich kann sooo voll verstehen, was dich zum Heimflug getrieben hat. Zahnschmerzen sind mit das Übelste … 😟 Hoffentlich hast Du dann noch ein paar gemütliche und schmerzfreie Urlaubstage zuhause … 😘

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