Es knallt im Ruhewagen (Senglea, Vittoriosa)

Ich setze mich gerade an den Frühstückstisch, da spricht mein Gegenüber von „diesen militanten Reisenden der Deutschen Bahn im Ruhewagen“. Sie werde da immer wieder zusammengefaltet, ob denn noch nie jemand nachgelesen hätte, dass man sich sehr wohl unterhalten darf. Und mit denen, die sich dann anmaßen, sie zu maßregeln, stimme ja definitiv was nicht. Ihr könnt euch vorstellen, was sich in mir abspielte?

Hätte jemand von euch neben mir gesessen, ich wette, ihr hättet mir eure Hand auf den Oberschenkel gelegt und gesagt „Darina, tu es nicht.“ War aber keiner da von euch. Also hab ich Luft geholt und durchgeladen. „Ich bin übrigens eine von denen“ war meine Eröffnung. War mir eh zu viel Harmonie hier. Und dann war die Schlacht eröffnet.

Danach fahren wir nach Senglea (auf den anderen Hafenseite von Valetta) und machen bei immer noch 30 Grad einen Stadtrundgang.

Wie bei uns der Bäckerwagen: Gemüse vom LKW
Blick auf Valetta

Nur durch den Yachthafen getrennt… Neue Stadt Vittoriosa.

Am Nachmittag haben wir Karten fürs Hypogeum in Paola. Karte für 35 Euro und 3 Monate Vorlauf. Unesco Weltkulturerbe. Eine unterirdische dreistöckige Anlage, in der tausende Tote bestattet wurden. Wozu man 3000 vor Christus schon in der Lage war, sehr beeindruckend. Fotografieren strengstens verboten. Man muss sogar sein Handy und Taschen abgeben.

Abkühlen am Pool und dann zu Uschi in den Ruhewagen.

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