Geschichte für einen Augenblick von Ruth Ozeki

Ruth lebt zusammen mit ihrem Mann irgendwo in der Einsamkeit, als das Meer eine Tüte anspült. Darin befinden sich Briefe, eine Uhr und ein Tagebuch. Sie liest das Tagesbuch. Es gehört zu einer jungen Japanerin, deren Vater versucht, sich das Leben zu nehmen. Ist all das schon Vergangenheit oder kann Ruth dem Mädchen und ihrem Vater noch helfen?

Es war eine Empfehlung und es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber es hat mir nicht gefallen. Erschwerend kam hinzu, dass ich es elektronisch gelesen habe. Das Buch enthält unendlich viele Fußnoten, ich war es leid, immer zu blättern. Wer kommt überhaupt auf die unsinnige Idee, einen Spannungsbogen aufzubauen und die Antwort dann in japanischen Schriftzeichen zu drucken? In die deutsche Übersetzung wohlgemerkt. Zu viel französisch, das wurde gar nicht übersetzt, versteh ich aber nicht. Die Handlung zieht sich wie ein Kaugummi und endet dermaßen surreal.

Und wieviel Zeit lässt man sich, wenn man glaubt, ein Menschenleben retten zu können?

⭐️⭐️

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