Es ruckelt sich noch ein (Swanage nach Worth Matravers und Priest‘s Way)

Wie immer hat jede Reise ihre eigenen Gesetze und ich bin noch in der Findungsphase für diese. Erste Erkenntnisse sind Doppelnächte reduzieren den Reisestress. Das merke ich sofort, als ich bei Paul für 2 Nächte einziehe. Weiterer Vorteil: Ich kann ohne schweres Gepäck laufen und so starte ich nahezu fröhlich pfeifend in einen Tag mit wieder knallblauem Himmel.

In Swanage am Hafen geht es los.

Es bläst ordentlich Wind, der dazu eiskalt ist. Also nix mit T-Shirt. Von Shorts reden wir gar nicht. Egal, die Sonne scheint!

Anvil Point

Hier in diesem Küstenabschnitt wird nicht nur geklettert,

sondern auch gebadet! Und zwar im Dancing Ledge. Hier hat man Anfang des 20. Jahrhunderts ein Loch in den Stein gesprengt, der den Kindern als Schwimmbad diente. Ich hab leider keine Badesachen dabei. Hätt ich sonst gerne gemacht.

Für den Rückweg folge ich Pauls Empfehlung, den Priest‘s way zu nehmen. Traumhafte Inlandstour, mit leider zu wenig Fotos, weil auch zum einruckeln gehört, nicht 1000 Fotos zu machen. Ich kann auch nicht alle 100 Meter stehen bleiben, nur weil sich ein Postkartenmotiv an das andere reiht. Ja, so ist das nämlich, wenn in England die Sonne scheint.

An Tag zwei kommen 19 Kilometer und 300 Höhenmeter zusammen. Das war aber auch wirklich das Ende der Fahnenstange. Ich falle abends tot ins Bett und bin sehr happy, dass mein Bein mit Bandage offenbar mitspielt. Bin aber auch jeden Abend fleißig auf der Rolle 😉

Hier gibt es übrigens so kleine Milchtüten, in denen wirklich Milch ist, also keine Kondensmilch. Paul schenkt mir zwei Hände voll, ich nehme nur eine, dafür schmeiße ich das ganz schlimme Milchpullver weg. Ja, auch meine Ausrüstung ruckelt sich noch ein.

Tag: 19 km / 300 HM, Kum 32 km 440 HM

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It’s still jerking (Swanage to Worth Matravers and Priest’s Way)

As always, every journey has its own laws and I am still in the process of finding these. First findings are double nights reduce travel stress. I notice that immediately when I move in with Paul for 2 nights. Another advantage: I can walk without heavy luggage and start a day with bright blue skies almost happily whistling.

It starts in Swanage at the harbor. The wind is blowing, and it’s freezing cold. So nothing with a t-shirt. We’re not even talking about shorts. Anyway, the sun is shining!

Here in this stretch of coast there is not only climbing, but also bathed! Namely in the Dancing Ledge. Here, at the beginning of the 20th century, a hole was blasted into the stone, which served as a swimming pool for the children. Unfortunately I don’t have any bathing suits with me. I would have liked to do otherwise.

For the way back I follow Paul’s recommendation to take the Priest’s way. Fantastic domestic tour, unfortunately with too few photos, because one of the jerking is not to take 1000 photos. I can’t stop every 100 meters just because one postcard motif follows the other. Yes, that’s how it is when the sun is shining in England.

On day two, 19 kilometers and 300 meters in altitude come together. But that was really the end of the road. I fall dead into bed in the evening and am very happy that my leg seems to be playing along. But I’m also busy on the roll every evening 😉

By the way, there are small milk cartons here that actually contain milk, not condensed milk. Paul gives me two handfuls, I only take one, so I throw away the really bad milk sweater. Yes, even my equipment is still bucking.

2 Kommentare

  1. Na, das läuft doch schon mal gut an! Ich drück dir die Daumen, dass es ganz toll weiter geht. Traumhafte Bilder, die du da schickst!
    Es tröstet mich ein wenig, dass du es zum Campen auch zu kalt findest. Da komme ich mit nicht ganz so sissyhaft vor! 😄

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    • Nein, das musst du ganz und gar nicht. Wir müssen nicht auf dicken Max machen und dann um 19 Uhr mit Wollmütze und Winterjacke im Zelt liegen. 🤦‍♀️ Lieben Dank fürs Daumen drücken!

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