Bucky ist 70 und hat die USA noch nie verlassen. Er ist nach dem Tod seiner Frau schwer depressiv, alkohol- und drogenabhängig. Als er zu ihrem ersten Todestag eine Einladung nach England erhält, sagt er zu. Zu verlieren hat er eh nichts mehr. Grund dieser Einladung ist ein Bühnenauftritt. Bucky hat früher Songs geschrieben, die in England Jahrzehnte später absolut gehypt werden.

In England angekommen kümmert sich Dinah als seine persönliche Assistentin um ihn. Beide haben viele Geinsamkeiten. Sie sind unglücklich, enttäuscht vom Leben und beiden fehlt der Mut für den Schritt in ein neues Leben.

Es klang hoffnungsvoll und schließlich habe ich Benjamin Myers für „Offene See“ 5 Sterne verliehen. Dieses Buch kann da bei Weitem nicht mithalten. Die Geschichte ist konstruiert und absolut unglaubwürdig. Zwei Drittel des Buches begleiten wir Bucky bei einem ungewollten Entzug. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Der Satz „Hoffnung ist ein Ort, der am Meer liegt.“ und das Ende ist schön, mehr nicht.
⭐️⭐️
