Rahel und Peter sind um die 50 und seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie haben zwei erwachsene Kinder und sogar schon zwei Enkelkinder. Wenige Tage vor Urlaubsantritt erhalten sie die Nachricht, dass ihr Ferienhaus abgebrannt ist und dann verschlägt sie das Schicksal für drei Wochen in die Uckermark.

21 Tage in der Einsamkeit (ein Hof irgendwo im Nirgendwo) und die Frage, ob sie ihre eingeschlafene Ehe samt Sexualleben nochmal reaktivieren können. Zeit genug haben sie. Man darf gespannt sein.

Dieses Buch ist quasi ein Kammerspiel, denn wir haben Rahel und Peter in diesem Haus mit Garten und See. Das ist sehr wenig Handlung und das muss man mögen. Es geht um Gedanken, Entwicklung und die leisen Töne einer Familie, eines Ehepaares, jedes Einzelnen. Ich mag ja bekanntlich, wenn nicht viel los ist. Doch, Daniela Krien hat mich mitgenommen in die Uckermark.
⭐️⭐️⭐️⭐️
