Man sieht sich von Julia Karnick

In einer Buchhandlung im Schwarzwald wurde mir dieses Buch empfohlen. Der Roman beginnt 1988, als Frie und Robert zusammen zur Schule gehen und er sich wahnsinnig in sie verliebt. Nach dem Abi gehen sie getrennte Wege, bis sie sich 14 Jahre später wieder treffen. Frie hat inzwischen eine Tochter, Robert ist als Musiker erfolgreich. Ein drittes Mal treffen die beiden 20 Jahre später aufeinander, im zarten Alter von 50.

Wenn man sich das erste Mal verpasst, verpasst man sich dann immer?

Es geht um Freundschaft und Liebe. Um die Angst, etwas zu verlieren und den fehlenden Mut, etwas zu gewinnen. Um schlechtes Timing und Phasen im Leben. Um Menschen, die man nie vergisst und die immer im Herzen bleiben. Egal, wie alt man ist.

Die haben wir doch alle, oder? Ich mochte das Buch, auch wenn es „leichte Kost“ ist. Mit 470 Seiten etwas lang geraten.

⭐️⭐️⭐️

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