Spiekeroog: Anleitung und Fazit

Zuallererst: Ich war nur für 2 Nächte auf der Insel, es handelt sich hier also um einen kleinen Eindruck, es ist ja aber auch eine kleine Insel.

Es gibt unterschiedliche Fähren, die langsamste Fahrt beträgt 60, die schnellste 10 Minuten. Sie unterscheiden sich nicht nur in Fahrtzeit, sondern auch in Größe (hier die kleinste), Preis und Anzahl der zu transportierenden Gepäckstücke. Wenn man hier nicht aufpasst, kann es teuer werden.

Unterkünfte gibt es von bis, ich habe in meiner Eigenschaft als Trüffelschwein in einem absoluten Geheimtipp übernachtet, den gebe ich nur persönlich weiter.

Mein kleiner Früchteteller am Morgen

Bars/Restaurants/Cafés: Die Auswahl ist ziemlich groß und um so mehr wundert es einen: Ohne Reservierung läuft hier nichts, wenn man drinnen essen möchte.

Absolute Restaurantempfehlung: De Balken (Nico ist einer der geilsten Typen ever) und ein Eis von der Bunten Kuh. Ich bin, wie ihr wisst, Experte in verschiedenen Lebensmitteln. Eis gehört dazu. Das hier ist definitiv das beste meines Lebens. Und ja, selbst besser als in Italien.

De Balken

Begleitprogramm auf der Insel: Eher spärlich und uninteressant, das können andere besser.

Strand: Gehört ganz sicher in die Top 3 in Deutschland. 15 Kilometer und unfassbar tief. Nachteil: Der Weg dorthin ist, egal wo du wohnst, relativ lang. Das muss man wollen.

Sterneninsel: Ich habe die Nacht nicht dunkler empfunden als bei uns. Lag vielleicht am Mond, ich würde dem Thema eine zweite Chance geben. Die Wanderung kann ich nicht empfehlen.

Wetter: Typisch Nordsee, unberechenbar und kann sehr schnell wechseln. Gerne windig.

Publikum: Wenig junge Leute von den Schulklassen abgesehen. Zwischen Mitte 30 und Ü70 sehr gemischt, eher öko als schick.

Autofrei, das ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, das verleiht der Insel auf jeden Fall einen besonderen Charme.

Für meinen Geschmack sollte man das Dorf (also den Ortskern) tagsüber meiden, da ist es wirklich voll. Abends, wenn alle Tagestouristen weg sind, geht es. Wobei ich nicht beurteilen kann, wie voll die Insel zum Zeitpunkt meines Besuchs war und ob es im Hochsommer noch voller ist.

Einen Besuch im Herbst oder Winter stelle ich mir durchaus reizvoll vor. Schön mit Sauna und Tee. Spiekeroog… Wiederkehr nicht ausgeschlossen.

Ein Kommentar

  1. Mich würde die Insel wohl im Winter reizen. Ich habe in Erinnerung, dass sie die landschaftlich schönste der Ostfriesischen Inseln ist. Scheint zu stimmen!

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