Traumhaftes Wetter in Hannover, mal wieder Zeit für einen kleinen Streifzug durch die schöne Stadt. Heute Südstadt Teil 2. Ich starte am Gartenheim, was eine Wohnungsgenossenschaft ist.


Ganz sicher einer der schönsten und seltensten Friedhöfe in ganz Deutschland: Stadtfriedhof Engesohde. Baubeginn 1861 und mit 4,2 Hektar Fläche und über 18.000 Gräbern gigantisch. Anhand eines kostenlosen Flyers (auch online) kann man sich durch sehr viele historische Grabmäler lesen und gleichzeitig in traumhafter Parkatmosphäre flanieren. Ein unbedingtes Muss in Hannover.


Hier sind Hannovers Berühmtheiten wie Ferdinand Wallbrecht (Architekt, königlicher Baurat), Arthur Menge (Oberbürgermeister, ließ den Maschsee anlegen und kaufte uns den Großen Garten sowie den Berggarten) und weitere Prominenz wie Laves, Bödecker, Tellkampf, Haltenhoff, Karmasch, Tramm, Schwitters und viele, viele mehr begraben.



Genau gegenüber ist das https://www.gluexxeck-cafe.de/
Sehr empfehlenswert!
Dann schlendere ich an der Friedhofsmauer entlang zum UhrWald:

Mal mit viel Liebe angelegt, leider verwahrlost. Schade.


In der Nähe der Gildebrauerei findet man diesen Schriftzug an einem Gebäude, was heute ein Wohnhaus ist. Aber früher befand sich hier ein Eiskeller (1822) Die Natureisgewinnung erfolgte auf den von der Leine überschwemmten Maschwiesen. Das wurde von den Brauereien gewonnen und hier für Handel und Vertrieb eingelagert.

Ich bummele noch ein Stück die Hildesheimer Straße entlang, die mit 14 Kilometern Gesamtlänge zu den längsten Straßen Hannovers gehört. Ein Schaufensterbummel bei Cruse, Hannovers ältester Buchhandlung darf nicht fehlen, wobei ich ihnen bis heute nicht verziehen habe, dass sie meine Bewerbung vor 8 Jahren verschmäht haben.

Am Ende dieses herrlichen Ausflugs gibt es noch ein indisches Curry, alles perfekt! Hannover kann halt was 😉

