Auf meiner Wunsch-Lese-Liste häufen sich die Bücher dieser Dame. Mit „Die Liebe im Ernstfall“ habe ich nun angefangen. Die Erwartungen waren hoch, denn sie schreibt ein Buch nach dem anderen, alles Bestseller.

Fünf Frauen sind hier miteinander verwoben, sagt der Klappentext. So richtig versteht man es erst relativ spät. Wir haben Paula, alleinerziehende Buchhändlerin, die versucht, sich von ihrer Depression zu befreien. Ihre Freundin Judith, Ärztin, die auf Datingplattformen eher schlechten Sex als wirkliche Partner findet. Eine ihrer Patientinnen, Brida, ist Dame Nummer drei. Schriftstellerin mit großen Schwierigkeiten in der Mutterrolle. Sie hat mit Malikas Mann eine Affäre. Die Geschichte von Jorinde, Malikas Schwester, wird am Ende auch noch reingepresst.

Ihr merkt es schon, es war nicht meins. Warum muss man fünf Frauen unschön und konstruiert zusammenpferchen? Judith war einigermaßen authentisch, der Rest wirkte künstlich. Ja, da waren schöne Formulierungen, aber mir hat einfach die ganze Geschichte so gar nicht gefallen. Das einzig verbindende Element könnte die Frage sein „Was bleibt am Ende der Liebe?“ Aber braucht es dazu fünf merkwürdige Frauengeschichten? Ich denke nein.
Dennoch würde ich der Daniela eine zweite Chance geben. Das hier war einfach nicht mein Geschmack.
⭐️⭐️
