Durchatmen (Mellieha)

Ich wache bereits mit bester Laune auf, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich gleich alleine bin. Koffer packen Teil 3 in der Hoffnung, dass wir nun endlich unser finales Zimmer erreichen.

Ich freue mich wahnsinnig auf diesen Tag, der mit einem Ausflug ans Meer beginnt.

Gute 20 Minuten Fußmarsch, dann ist man da. Naja, für mich ist das nix… eine 200 Meter und eine 300 Meter Bucht zugeknallt mit Sonnenliegen von Hauptstraße bis Wasserkante.

Aber man fährt ja auch nicht nach Malta, um Strandurlaub zu machen. Ich setze mich in den Schatten einer Eisbude und genieße das Meeresrauschen.

Zurück im Hotel muss ich erstmal durchatmen. Auf dem Rückweg habe ich sogar mein Strandkleid durchgeschwitzt, das habe ich noch nie geschafft. Es ist wahnsinnig schwül hier trotz blauem Himmel. Die Rezeption, hier bin ich ja inzwischen bestens bekannt, erwartet mich mit neuer Zimmerkarte… und…? Bingo! Sie haben Ihr Ziel erreicht. Durchatmen. Endlich!!!

Buch schnappen und ab zum Pool. Hier läuft laute Musik, der Presslufthammer einer Baustelle und die Kirche läutet nach wie vor im Viertelstundentakt. Das hier erinnert von der Geräuschkulisse an Rom, ich bin aber noch im Bornholm-Modus. Heute ist mir das alles egal. Ich grinse und freue mich.

Als am Abend die Gruppe zurückkommt, bin ich wieder ich selbst und mir ganz sicher, dass ich für andere keine Gefahr mehr darstelle. Ich glaube, von meinen Mitreisenden atmen jetzt auch welche durch.

2 Kommentare

  1. Sehr gut, dass sich euer Wohnproblem endlich gelöst hat. Nun wird hoffentlich alles besser. Der Lärm und die Enge, das wäre definitiv für uns nichts! 😘

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