Dass ich gestern Nacht geschlafen habe, ist ein Wunder und wahrscheinlich nur den Genen meines Vaters zu verdanken. Ohne Baum oder Strauch dazwischen knallen Böen mit teilweise 50 km/h gegen den Bulli. Natürlich schön von der Seite und das den ganzen Abend und die Nacht. In Sandkås ist für mich Abgesang. Kein Mensch mehr hier und heute ist eine Schulklasse angereist. Bloß weg hier.
Die Wandertour von Vang nach Hammershus und Inland retour ist ein Träumchen.





Gestern schreibt Steffi noch im Kommentar „ist wie Devon“ heute ist es die Heide. Oder Frankreich. Oder Schottland. Wirklich verrückt diese Insel.

Mein nächster Campingplatz ist in Hasle. Ich wechsel also die Inselseite. Aus Sonnenaufgang wird Sonnenuntergang. Und aus wild tanzendem Meer wird ein ruhiger See.



Tolle Natur, Ort wieder absolut tot. Hafen, Fischräucherei, Brugsen, Ende. Also wenn man sich steigern will, muss man mit dem Uhrzeigersinn um die Insel fahren und nicht wie ich, entgegen.
Auf Empfehlung der Rezeptionistin fahre ich abends mit dem Rad zu den Kultippen. Die hatte ich sowieso auf dem Zettel, skurrile Mondlandschaft. Hier ist Kulturwoche und heute wird eine Künstlerin zum Schmetterling. Was immer das bedeuten mag…

Asiatische Frau mit lustigem Hut macht sowas wie Tai Chi Bewegungen. Ich, bekanntlich kein Kunstfan, weiß nicht, ob ich lachen oder fasziniert sein soll. Also ich für mich alleine weiß es schon 🙊 Aber diese Abraumhalde, denn mehr ist es nicht, war trotzdem einen Ausflug wert.



Ich habe eine dreiviertel Stunde ausgehalten, bin aber gegangen, bevor die Metamorphose stattgefunden hat und hoffe, dass sie am Ende nicht versucht hat, von den Klippen zu fliegen.
